• Unsere Margen werden immer kleiner und wir wissen nicht, was wir dagegen tun sollen.
  • Wie können wir neue Kundensegmente identifizieren und ansprechen?
  • Unsere Produkte sind für den Kunden sehr vergleichbar. Bei uns zählt nur der Preis!

Erkennen Sie sich in den Aussagen wieder? Dann wird es spätestens jetzt Zeit, sich strukturiert und mit unserer Unterstützung Gedanken zu Ihrem Geschäftsmodell zu machen. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Nutzenargumentation gegenüber den richtigen Kunden zu schärfen. Zuerst einmal wollen wir Sie in die Welt der Geschäftsmodelle einführen. Einmal verstanden, eröffnen sich ganz neue Perspektiven für Sie. Versprochen.

Was sind Geschäftsmodelle?

In der Theorie ist keine einheitliche Definition für den Begriff „Geschäftsmodell“ vorhanden. Sie werden auch bei einer Befragung unter Unternehmern unterschiedliche Antworten bekommen. Trotzdem entstehen täglich erfolgreiche Geschäftsmodelle. Wir beschäftigen uns in diesem Artikel erst einmal mit der Definition für Geschäftsmodelle, um dann der Frage nachzugehen, was ein erfolgreiches oder gutes Geschäftsmodell ausmacht und mit welchen Methoden sich Geschäftsmodelle valideren lassen.

 

Die Definition von Geschäftsmodellen

In der Theorie gibt es verschiedene Ansätze, sich dem Thema Geschäftsmodell anzunähern. Um es kurz zu machen, es gibt eine ganze Reihe von Blogbeiträgen und Artikel, die genau diese Theorien beschreiben und miteinander vergleichen. Das wollen wir nicht tun, sondern auf die Autoren und Plattformen Drucker, Timmers, Magretta, Stähler, Osterwalder, Pigneur, Wirtz, Wikipedia und einigen Informatikern, die die eigentlichen Erfinder von Geschäftsmodellen sind, verweisen. (einfach mal hier schauen: Wikipedia-Eintrag für Geschäftsmodelle)

Im gleichen Zug wollen wir die Theorien von Stähler und Osterwalder/Pigneur miteinander abgleichen, die als wichtigsten Punkt eines Geschäftsmodells das sogenannte Nutzenversprechen anführen. Kein Produkt, keine Wettbewerbsanalyse, keine Wertschöpfung. Nur das Nutzenversprechen, im Englischen auch Value Proposition genannt. Dieses Element soll die Frage beantworten, welchen Nutzen das Unternehmen für seine Kunden anbietet. Peter Drucker wird als Management Guru zum Thema Geschäftsmodell mit den folgenden Fragen zitiert: „Wer ist dein Kunde und was ist der Kundennutzen?“ Daher ist es essentiell zu wissen, welchen Nutzen ein Unternehmen für seine Kunden (und die Kundensegmente können unterschiedlich sein) generiert bzw. anbietet.

 

Wie können wir Familienunternehmen helfen?

Die Antwort haben uns die Unternehmen selbst gegeben. Wir sind 2011 in die Selbständigkeit mit Erfahrungen aus unseren vorigen Arbeitsstellen gestartet. Dort haben wir immer wieder mit Beratungsunternehmen zu tun gehabt, die die Kunden nicht wirklich unterstützt haben. Zu kurze Präsenzzeiten und kaum Unterstützung bei der Umsetzung. Das wollten wir ändern und seither sind wir in unseren Projekten die ersten, die die Ärmel nach der Konzeption hochkrempeln. Also haben wir als einen wichtigen Nutzen die Unterstützung bei der Umsetzung bis nach dem Projektabschluss aufgeführt. Unsere Kunden, die wir als Partner sehen, sollen nicht alleine gelassen werden und in jeder Projektphase (und darüber hinaus) mit unserer aktiven Unterstützung rechnen können.

 

Was ist Ihr Nutzenversprechen? (Oder: warum McDonalds in der Möbelverleihbranche und Starbucks in der Milchbranche ist.)

Das Nutzenversprechen auszuarbeiten benötigt Zeit, eine detaillierte Analyse und gute Instrumente. Die Meisten werden sagen, dass sie ihr Geschäftsmodell kennen und verstehen. Wenn die Geschäfte „gut“ laufen, bleibt ohnehin keine Zeit, sich über sein Geschäftsmodell Gedanken zu machen. Das ist aber Hauptaufgabe eines Unternehmers, dass er oder sie sich regelmäßig Gedanken macht, ob das Geschäftsmodell noch passt. Dafür können verschiedene Ereignisse eintreten. Entweder es wurde ein neues Produkt entwickelt, es wurde eine neue Zielgruppe identifiziert, oder das bestehende Geschäftsmodell wurde eine bestimmte Zeit lang nicht mehr überprüft. In allen Fällen lohnt es sich, das eigene Geschäftsmodell zu überprüfen. Am effizientesten ist es, wenn man sich hierzu mit einer Gruppe zusammensetzt. Diese Personen können Mitglieder der Geschäftsführung sein, leitende Angestellte, Mitarbeiter oder Externe (der Vorteil bei Externen ist, dass sie nicht „betriebsblind“ sind!). Sprechen Sie mit diesen Menschen über Ihr Geschäftsmodell und Sie werden überrascht sein, wie unterschiedlich die Meinungen und Bilder sind. Dieses Feedback hilft Ihnen jedoch sehr bei der Validierung Ihres Geschäftsmodells. Übrigens: wenn Sie wissen wollen, warum McDonalds in der Möbelverleihbranche ist, dann schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an.

 

Das Business Model Canvas von Osterwalder & Pigneur (und vielen anderen)

Dies soll keine Werbung für das Konzept des Business Model Canvas oder das Buch sein. Was das Konzept auszeichnet, ist, vor allem die einfach Anwendbarkeit, die Anwendung auf eine Vielzahl von Geschäftsmodellen und, das dürfte mit der wichtigste Punkt sein, es passt perfekt mitten in den aktuellen Zeitgeist. Damit sind die sich ständig verändernden Umweltbedingungen gemeint, florierende Startup-Szenen in fast allen größeren Städten und die grafisch untermalte Buntheit inmitten des grauen Theoriedschungels.

Das Business Model Canvas unterteilt ein Geschäftsmodell in neun Felder (vgl. auch: www.businessmodelgeneration.com):

  1. Value Proposition / Nutzenversprechen: welchen Nutzen generiere ich für die Kunden?
  2. Customer Segments / Kundensegmente: wer sind meine Kunden-Zielgruppen?
  3. Customer Relations / Kundenbindung: wie kann ich Kunden an mich binden, wie bringe ich Kunden dazu, noch mal bei mir zu kaufen?
  4. Channels / (Kunden-) Kanäle: über welche Kanäle erreiche ich meine Kunden bzw. verkaufe ich meine Produkte/Dienstleistungen?
  5. Key Activities / Schlüsselaktivitäten: welche Dinge muss ich tun, um meinen Kunden den versprochenen Nutzen zu bringen?
  6. Key Resources / Schlüsselressourcen: welche Ressourcen muss ich intern bereitstellen, um die Schlüsselaktivitäten durchführen zu können?
  7. Key Partner / Schlüsselpartner: wer sind meine wichtigsten strategischen Partner und Lieferanten, Berater und Ratgeber?
  8. Revenue Stream / Einnahmequellen: wie und womit generiere ich Umsatzerlöse?
  9. Cost Structure / Kostenstruktur: welche Kosten fallen an?

Strukturiert man sein Geschäftsmodell anhand dieser neun Bausteine, so bekommt man auf eine schnelle Art und Weise einen sehr guten Überblick über die eigene Idee bzw. über das eigene Geschäftsmodell. Doch wie genau macht man das eigentlich? Wie bereits erwähnt gibt das Buch nur bedingt eine Hilfestellung. Und nicht jeder hat immer die Zeit, sich unzählige Youtube-Videos darüber anzuschauen. Aber keine Panik, wir haben das für Sie erledigt. Erfahren Sie mehr darüber, wie wir Sie unterstützen können.

Wie wir Sie unterstützen:

Wir begleiten Sie in diesem Prozess als Moderator und Impulsgeber. Sie investieren insgesamt 8 Stunden Ihrer Zeit, aufgeteilt in bis zu 3 Workshops. Wir kümmern uns um den Rest. Dadurch können wir die Workshops auch gut in Ihr Tagesgeschäft integrieren. Kontaktieren Sie uns gerne unter +49 (0) 711/ 995 859 00 oder unter info@fusaro.eu. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Geschäftsmodellentwicklung für Familienunternehmen & KMU in BW

Jedem erfolgreichen Unternehmen liegt ein durchdachtes Geschäftsmodell zugrunde. Dabei gibt es weder in der Theorie eine einheitliche Definition noch in der Praxis ein übereinstimmendes Verständnis des Begriffs ‚Geschäftsmodell‘. Grundlegend lässt sich jedoch sagen, dass es sich dabei um den groben Fahrplan einer zielgerichteten unternehmerischen Tätigkeit handelt. Je besser der Plan, desto besser die Ergebnisse. Hier komme ich ins Spiel.
Gerne unterstütze ich Sie mit meinen Erfahrungen und meiner Expertise dabei, ein erfolgreiches Geschäftsmodell für Ihr KMU in Baden-Württemberg zu entwickeln.

Was ist Ihr Nutzenversprechen?

Dreh- und Angelpunkt eines jeden Geschäftsmodells sollte das eigene Nutzenversprechen (Engl.: value proposition) sein. Dieses rückt den Mehrwert, der sich für den Kunden aus Ihren Produkten oder Dienstleistungen ergibt, in den Fokus der Betrachtung. Am Ende entscheidet Ihr Kunde über das Bestehen Ihres Unternehmens.

Ich bin Ihr Ansprechpartner, um ein nützliches Geschäftsmodell für KMU in BW zu entwickeln, sollten Ihre Zielkunden, also die Kunden, die am besten zu Ihnen und Ihren Leistungen oder Ihren Produkten passen, transparent sein. Kennen Sie die Bedürfnisse Ihrer Zielkunden, können Sie Ihre Leistungen oder Produkte perfekt auf Ihre Zielgruppe zuschneiden. Je besser Sie Ihre Kunden kennen, desto leichter fällt es Ihnen Ihr Angebot auf sie zuzuschneiden. Temporäre und monetäre Investitionen für die Geschäftsmodellentwicklung zu tätigen lohnt sich für Familienunternehmen sowie für KMU. Der ROI (Return of Investment) wird klar positiv sein.

Zentrale Fragestellungen:

  • Welchen Nutzen generiere ich für meine Kunden?
  • Welche Zielgruppe(n) spreche ich genau an?
  • Wie verbessere ich die Kundenbindung?
  • Wie erreiche ich es, dass Neukunden zu Bestandskunden werden?
  • Über welche Kanäle erreiche ich meine Zielkunden am besten?
  • Wie kann ich den versprochenen Nutzen am wirtschaftlichsten erreichen?
  • Welche Ressourcen benötige ich für die Durchführung von Schlüsselaktivitäten?
  • Wer sind meine wichtigsten strategischen Partner, Lieferanten, Berater und Ratgeber?
  • Wie und womit generiere ich Umsatzerlöse? Wie kann ich meine Marge steigern?
  • Wie sieht meine optimale Kostenstruktur aus?

Entwicklung neuer und Überarbeitung bestehender Geschäftsmodelle

Gemeinsam erarbeiten wir das zu Ihrer neuen Idee passende Geschäftsmodell oder entwickeln Ihr bestehendes Modell weiter, um Ihr unternehmerisches Handeln auf noch solidere Füße zu stellen.

Wichtig ist, dass sich Geschäftsmodelle stetig an sich verändernde Bedingungen anpassen und daher kontinuierlich weiterentwickeln sollten. Gerade in Zeiten der Digitalisierung und der Automatisierung, bei dem sich aus Startups in sehr kurzer Zeit ernstzunehmende Mitbewerber und Konkurrenten entwickeln können, sollte das Geschäftsmodell von KMU in BW regelmäßig überprüft werden. Die stetige Geschäftsmodellentwicklung ist auch für Familienunternehmen existentiell.

Die kritische Beschäftigung mit dem eigenen Geschäftsmodell von KMU in BW ist immer sinnvoll, egal ob Sie vor der Firmengründung stehen, bereits ein funktionierendes Unternehmen leiten oder es sich um die Geschäftsmodellentwicklung von Familienunternehmen handelt. Auf jeder Entwicklungsstufe können so bisher unbekannte Erfolgsfaktoren identifiziert und implementiert sowie Erfolgshemmnisse abgebaut werden. So können der Umsatz erhöht, Kosten reduziert, Prozesse vereinfacht, die Kundenbindung vertieft und das Geschäftsergebnis als Ganzes verbessert werden.

Ich begleite Ihr Familienunternehmen gern auf diesem Weg. Sprechen Sie mich an, ich freue mich darauf Sie kennenzulernen!